Flow

Journal · 20. Juli 2026

Flow

Ich liebe diese Momente im Leben, in denen ich stärker als sonst spüre, dass ich wirklich präsent bin. Dass ich nicht nur etwas tue, sondern ein Teil dessen werde, was ich tue. Dass es mich irgendwie ausdrückt.

Dieser Zustand wird in der Psychologie Flow genannt – ein Zustand des Fließens, in dem die Zeit anders vergeht: schneller, leichter, erfüllender. Ein Moment, in dem die übermäßige Kontrolle verschwindet und völliges Eintauchen entsteht. Ein Moment, in dem ich nicht neben meinem Leben stehe, sondern mittendrin bin.

Flow entsteht, wenn eine Tätigkeit für mich herausfordernd genug ist, aber nicht überfordernd. Er ist weder das Ergebnis eines mörderischen Trainings noch die Folge minimalen Engagements. Er taucht auf, wenn ich meine Fähigkeiten, meine Neugier, meinen Körper, meine Gefühle und meinen Sinn in einem Maß einbringe, das mich wachsen lässt – ohne mich auszubrennen.

Genau in solchen Momenten entsteht das Wichtigste: mutige Ideen, gute Entscheidungen, ehrliche Gespräche, wunderbare Erinnerungen. Flow ist nicht das Ergebnis dessen, was ich tue, sondern wie ich es tue! Manchmal ist es Schreiben, Laufen, Yoga (Üben und Unterrichten ;-), Kochen, ein Gespräch, Arbeit, etwas auf meine eigene Art erschaffen.

Der gemeinsame Nenner ist immer derselbe: Ich spüre, dass ich an meinem Platz bin. Dass das Leben mir nicht nur passiert – sondern durch mich hindurchfließt.

Wann erlebst du Flow?

Komm auf die Matte.

Wenn du selbst spüren möchtest, wie sich diese Art zu üben anfühlt: komm gern unverbindlich zu einer Probestunde.

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Ela Buchholz

Über die Autorin

Ela Buchholz

Yogalehrerin in Stuttgart und online – anatomisch fundiert nach der AYI Method, herzlich begleitet. Mehr über mich →

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