Bewegung

Journal · 31. März 2026

Bewegung

Jedes Mal, wenn ich mich bewege, aufs Fahrrad steige, schwimme, laufe, unterschiedliche Formen in der Yogapraxis annehme oder anderweitig körperlich betätige, fühle ich mich, als würde ich in die Zeit zurückkehren, als ich Kind war, das den Schulrucksack einfach in die Ecke warf und nach draußen ging, um zu spielen und das nichts, nichts, absolut nichts mehr brauchte, um glücklich zu sein, als kaltes, klares Wasser, die nackten Beine auf meinem Fahrrad und die Elektrizität unter meiner Haut, die mich unaufhörlich spüren lässt: Alles ist lebendig, alles ist lebendig, alles ist lebendig.

Jedes Mal habe ich das Gefühl, dass mein Geist zu diesem wunderbaren Zustand des kindlichen Geistes zurückkehrt, der die Dinge um sich herum aufsaugen will, der sich nicht zu sehr sorgt, der sich darüber freut, den Wind zu spüren, den Regen, den Schnee, die Sonne, und der daran glaubt, dass das Leben ein großartiges Abenteuer ist und dass mir noch wundervolle Dinge im Leben passieren werden. Es ist immer wieder eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Und es geht dabei nicht mal um die Figur oder darum, dass ich mehr Kraft habe, den täglichen Verpflichtungen gerecht zu werden (obwohl beides willkommene Nebenwirkungen der Bewegung sind). Es geht vor allem um den Geist, der sich durch die Bewegung verändert. Und diese Veränderung ist positiv. Sie erlaubt mir, zu einem schönen Ort zurückzukehren, an dem alles noch möglich ist und mich alles begeistert.

Komm auf die Matte.

Wenn du selbst spüren möchtest, wie sich diese Art zu üben anfühlt: komm gern unverbindlich zu einer Probestunde.

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Ela Buchholz

Über die Autorin

Ela Buchholz

Yogalehrerin in Stuttgart und online – anatomisch fundiert nach der AYI Method, herzlich begleitet. Mehr über mich →

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